14. Theater-Jugendorchester-Projekt

Eloise

Eine Oper für junge Menschen in zwei Akten basierend auf einer nordischen Legende

Komponist: Karl Jenkins
Text: Carol Barratt; deutsche Übersetzung von Hanna Francesconi

Es ist eine norwegische Legende, aus der der englische Komponist und Rockmusiker Karl Jenkins seine Kinderoper Eloise schöpfte und damit eine Geschichte auf die Bühne brachte, in der das Suchen und Finden der eigenen Persönlichkeit im Mittelpunkt steht – ein Stoff wie geschaffen für kreatives und lebendiges Musiktheater von jungen Menschen für junge Menschen.
Als die Königstochter Eloise zur Welt kommt und getauft werden soll, geben ihre Eltern ein großes Fest. Doch neben den geladenen Gästen erscheinen auch die Hexe Volhek und ihr Vampirvolk und fordern ein ehemals gegebenes Versprechen ein: Wenn dem Königspaar je eine Tochter geboren würde, so müsse es seine sieben Söhne dem Hexenvolk übergeben. Also nimmt Volhek die Jungen mit sich und verhext sie. Des Nachts dürfen sie zwar weiterhin Prinzen sein, bei Tage aber werden sie in Schwäne verwandelt. Siebzehn Jahre später hört Eloise zum ersten Mal von diesem schrecklichen Ereignis und macht sich auf den Weg, um ihre Brüder zu befreien. In einem dunklen Wald findet sie schließlich die Prinzen, die aber nur gerettet werden können, wenn Eloise jedem der sieben bis zum nächsten Vollmond ein Hemd aus Distelwolle spinnt. Die Prinzessin macht sich sogleich an die Arbeit. Doch die Zeit ist knapp. Und weder darf sie während des Spinnens einen Laut von sich geben noch jemanden um Hilfe bitten. Natürlich wartet ein Happy End auf Eloise und ihre Brüder. Und dass sie überdies noch die Liebe ihres Lebens findet, ist das Tüpfelchen auf dem »i«.

 

Christian Steinbock